Meistererzählung(en) vom Frieden in interdisziplinärer Perspektive

Frieden ist keine Konstante, sondern wird von verschiedenen Personen(gruppen) zu verschiedenen Zeiten immer wieder anders wahrgenommen und bewertet. Sogenannte Meistererzählungen[1] von Frieden tradieren also immer auch gesellschaftliche Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen. Der Westfälische Friede, sicherlich eines der am dichtesten beschriebenen Ereignisse der modernen Historiographie, hat zum Teil stark national geprägte Narrative hervorgebracht, die gerade im 19. Jahrhundert eine identitätsstiftende Wirkung entfalteten. Weiterlesen »

Startschuss erfolgt! Das Konzeptionsteam des digitalen Archivs des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf e. V. nimmt Arbeit auf

160715_Musikverein Düsseldorf_LogoDie Strategie-Kerngruppe, die sich mit der Konzeption des digitalen Archivs des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf e. V. gegr. 1818 befassen soll, hat sich konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf. Konkret wird jetzt an der Erstellung eines Strategiekonzepts sowie an der Formulierung von Handlungsempfehlungen gefeilt, um im Jubiläumsjahr 2018 erste Ergebnisse vorlegen zu können. Weiterlesen »

Historische Friedensforschung im Rheinland: Die Acta Pacis Westphalicae

„Zu den bemerkenswerten Symptomen im Wandel unseres Geschichtsbildes zählt das neue Interesse, das die Gegenwart dem Westfälischen Frieden entgegenbringt.“ Mit diesen Worten eröffnete Kurt von Raumer im Jahr 1962 seine Besprechung des von Fritz Dickmann verfassten Werkes ‚Der Westfälische Frieden‘, das er „als die erste wissenschaftliche Geschichte des Westfälischen Friedens“ bezeichnete und das bis heute das Standardwerk darstellt[1]. Weiterlesen »

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