Die Kölner Stadtbefestigungen. Einzigartige Zeugnisse aus Römerzeit, Mittelalter und Neuzeit Herausgegeben von Henriette Meynen

Der 2021 im Regionalia Verlag erschienene und von der ehemaligen stellvertretenden Kölner Stadtkonservatorin Henriette Meynen herausgegebene Sammelband setzt sich zum Ziel, die Befestigungsanlagen der Stadt Köln aus Antike, Mittelalter und Neuzeit vorzustellen. Der qualitätvolle Hardcoverband ist Teil der Schriftenreihe des Kölner Vereins Fortis Colonia e.V., dessen Vorstand neben Meynen auch die Autoren Alexander Hess und Dirk Wolfrum angehören. Derselbe Verein und dieselbe Herausgeberin zeichneten bereits für den 2010 erschienenen, großformatigen Band ‚Festungsstadt Köln. Das Bollwerk im Westen‘ verantwortlich,[1] der sich vor allem dem 19. und 20. Jahrhundert widmet. Weiterlesen »

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Die Rheinlande und die ‚Erfindung‘ der Katharer Die Konstruktion eines religiösen Feindbildes im hochmittelalterlichen Europa – Wissenschaftsausstellung im Universitätsmuseum Bonn (6. April–3. Juli 2022)

Ketzer und deren Verfolgungen sind wesentlicher Bestandteil unseres Geschichtsbildes vom Mittelalter.[1] Dabei gelten heutzutage die, oftmals mit Südfrankreich assoziierten, Katharer als bekannteste Gruppe damaliger Häretiker. Dieses spezifische Geschichtsbild wurde von einer breit rezipierten wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Literatur vermittelt oder zumindest unterstützt.[2] Weiterlesen »

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Friedrich Baudri. Tagebücher 1854-1871 (Bd. 4: 1868-1871) Hrsg. von Ernst Heinen

„31. Sonntag. Sylvester. Morgens 10 U. kam Conrad aus Düsseldorf. – Mittags z. B. Ges. u. Burgm. Besuche bei J. Müller (Nachm.) u. G. Schenk (Mittags) um sie auf morgen einzuladen, beide unpaß (ersterer Kartharr, letzterer Krampfadersprung am Fuß) u. deßhalb verhindert. Nachm. Zu Hause. Abends auf der Burgm. – dann zur B. Ges., wo nur Wenige bis Mitternacht blieben (Engelen, Ruland, Becker, König etc.) Konsul Overlack kam noch in Galla vom Kasino-Balle. – Johannes war 7 U. noch nicht aus Kemperhof zurück, wie ers zugesagt. An Pünktlichkeit kann er sich nicht gewöhnen.[…] Ein recht schlechtes Jahr in vieler Beziehung ist abgelaufen. Gebe Gott ein besseres!“ (S. 407) Weiterlesen »

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Zur Korrespondenz von Kaiserin Eleonora Magdalena von Pfalz-Neuburg (1655–1720) Ein neues Forschungsprojekt

Triptychon der Rosenkranzbrüderschaft in der Kirche St. Lambertus, Düsseldorf-Altstadt (um 1670). Vorne rechts kniend ist Eleonora Magdalena als pfalzgräfliche Prinzessin dargestellt, neben ihrer Mutter; links gegenüber der Vater mit dem ältesten Bruder Johann Wilhelm, © Wikimedia Commons

Ein neues Forschungsprojekt in Wien widmet sich unter der Leitung von Katrin Keller der Korrespondenz der bisher in Forschung und Öffentlichkeit wenig beachteten Großmutter Maria Theresias: “Familiensache. Dynastische Handlungsspielräume in der Korrespondenz von Kaiserin Eleonora Magdalena von Pfalz-Neuburg (1655–1720)” (gefördert durch den FWF).[1] Im Zentrum des Projekts steht die Korrespondenz der Kaiserin mit ihrem Vater Philipp Wilhelm und ihrem ältesten Bruder Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg, die sich im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München befindet. Der Fund dieses umfangreichen Korpus ist umso beachtlicher, als Briefe von Frauen aus der Frühen Neuzeit insgesamt deutlich schlechter überliefert sind als solche von Männern.[2] Weiterlesen »

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Römische Landnutzung im antiken Industrierevier der Osteifel Von Stefan Wenzel, Martin Grünewald und Ricarda Giljohann

Der vorliegenden Publikation zum Industrierevier der Osteifel ging ein Forschungsprojekt[1] der drei Autoren voraus. Genauer betrachtet werden hier zwei römische Villen am Nordrand der Mayener Mühlsteinbrüche, deren Untersuchung unter geophysikalischen, geoarchäologischen und botanischen Gesichtspunkten sowie durch Grabungen erfolgte. Weiterlesen »

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