Das Haus Arenberg und die Habsburgermonarchie. Eine transterritoriale Adelsfamilie zwischen Fürstendienst und Eigenständigkeit (16.–20. Jahrhundert) Von William D. Godsey und Veronika Hyden-Hanscho

Beim vorliegenden Buch handelt es sich um den sechsten Band der Geschichte des Hauses Arenberg in Europa. Die bisherigen Bände waren stets territorial organisiert und beleuchteten die Geschichte des Hauses Arenberg, einer hochadeligen Familie, die seit dem 15. Jahrhundert bedeutenden Besitz  in verschiedenen geographischen Räumen (Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich) angehäuft hatte. Der aktuelle Band verabschiedet sich insofern von einer so strikten Zuordnung, als er mit der Geschichte der Verbindungen zwischen den Arenberg und den Habsburgern zunächst die Beziehungen zweier adeliger Häuser zueinander fokussiert. Weiterlesen »

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Mit “Rentnern” gegen die Protestantische Ethik Bonn als Analysebeispiel in der jüngeren Forschung

“Bonn – Die Universität mit Hofgarten, Verlag der Hofkunsthandlung Edm. von König, Heidelberg. Nr. 60, N. e. Original von H. Hoffmann”, Sammlung Museum Wolmirstedt.

Selten wird eine Stadt so galant beleidigt wie das rheinische Bonn. Dass die Stadt im Urteil John Le Carrés zwar nur halb so groß, aber doppelt so tot sei wie Chicagos Hauptfriedhof, reiht sich in andere Invektiven gegen das “Bundesdorf” ein. Immer wieder fällt dabei auch der – wir nehmen es einmal als solchen – Vorwurf, Bonn sei eine “Renterstadt”. “Fair point”, möchte man sagen, insbesondere nach der Lektüre des in einer diesjährigen Ausgabe des Journal for Modern European History erschienenen Aufsatzes von Thomas Mergel. Weiterlesen »

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Rheinische Vierteljahrsblätter 85 (2021) Neuerscheinung

Trotz der Holzknappheit und den damit verbundenen Schwierigkeiten sind die Rheinischen Vierteljahrsblätter Anfang Oktober erschienen und ausgeliefert worden. Den diesjährigen Beitrag zur Sprachgeschichte hat Tim Krokowski verfasst, der sich mit Wortverbindungen in Fürstentestamenten befasst hat. Acht Beiträge zur Geschichte reichen von der Antike bis zum 19. Jahrhundert. Weiterlesen »

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Ungewollt, aber sinnvoll?! Die Eingliederung der Fachhochschule für Bibliotheks- und Dokumentationswesen in die Fachhochschule Köln im Jahr 1995 – ein Beitrag zur Hochschulgeschichte des Landes NRW

Logo der Fachhochschule Köln 1971 (Bild: TH Köln/HATHK)

Fast ein Jahrhundert reicht die Geschichte der heute an der Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften angesiedelten akademischen Qualifizierung im Bibliotheks- und Informationsbereich zurück. Ein Blick auf die 1990er Jahre dieser Kölner Traditionslinie zeigt bemerkenswerte strukturelle und wissenschaftspolitische Umbrüche. Weiterlesen »

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Aufbruch in die Demokratie. Die Revolution 1918/19 im Rheinland und Westfalen Von Frank Bischoff, Guido Hitze und Wilfried Reininghaus

Zum Erinnerungsjahr des Kriegsendes und der Novemberrevolution 1918 sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Aufsätze, Monographien und Sammelbände entstanden. Die vorliegende Aufsatzsammlung reiht sich hier ein, legt den Fokus aber auf die Regionalgeschichte. Der von Frank Bischoff, Guido Hitze und Wilfried Reininghaus herausgegebene Band präsentiert die verschriftlichten Beiträge einer Tagung im Düsseldorfer Landtag am 8./9. November 2018 aus Anlass des Kriegsendes und des „Aufbruchs in die Demokratie“. Weiterlesen »

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