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Rheinsemantik: Vom Ende des Rheins und dem Anfang des Rheinlands Der Begriff „Rheinland“ in der Frühen Neuzeit

Abb. 1: Das Wappen der Rheinprovinz von 1926. Quelle: Wikimedia

„Mit Rheinland […] werden nicht genauer definierte Gebiete am deutschen Mittel- und Niederrhein bezeichnet.“[1] So oder ähnlich erklären die meisten modernen Lexika den Begriff „Rheinland“. Weiterlesen »

Eine kaiserliche Inszenierung in Köln Napoleon besucht das Rheinland

Sammlung der Inschriften, welche bei den Beleuchtungen der Stadt Köln am Tage der Ankunft Seiner Majestät des Kaisers Napoleon und Seiner Majestät der Kaiserin Joséphine angebracht waren. Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (RHG3717), gemeinfrei.

Im September des Jahres 1804 besuchte der proklamierte Kaiser Napoleon zusammen mit seiner ersten Frau Joséphine de Beauharnais die linksrheinischen Gebiete, die seit 1792 sukzessive von den Franzosen erobert worden waren. Die Hauptstadt des neu geschaffenen Roer-Departements Aachen erreichte Napoleon am 3. September 1804. Weiterlesen »

Bloggen vom Dreißigjährigen Krieg Das Rheinland im dk-Blog

Blocken im Dreißigjährigen Krieg… (Sebastian Vrancx: Marodierende Soldaten, 1647). Quelle: Wikipedia

Wer in der Frühen Neuzeit „blockte“, der arbeitete laut Grimms-Wörterbuch „wie ein Klotz“ und vollbrachte Schwerstarbeit.[1] Nicht nur meine südwestdeutsche Konsonantenverweichung führt mich vom „blocken“ allzu leicht zum „bloggen“. Auch dem – zugegeben: konstruierten – semantischen Zusammenhang von Blog und Schwerstarbeit ist einiges abzugewinnen, nimmt doch das Bloggen als berufliche Betätigung unter wissenschaftlich arbeitenden HistorikerInnen stetig zu.

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Des Kaisers neue Bauten Baukunst in der Rheinprovinz unter Kaiser Wilhelm II.

Entwurf Regierungsgebäude in Koblenz mit zeichnerischen Änderungen Kaiser Wilhelm II. im Jahr 1902, in: Paul Seidel (Hg.), Der Kaiser und die Kunst, Berlin 1907.

Zur Baukunst in der Rheinprovinz äußert sich der Architekt und Kölner Dombaumeister Willy Weyres im Handbuch zur rheinischen Baukunst des 19. Jahrhunderts ernüchternd. Nach der kurfürstlichen Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts und dem Wegfall der Residenzstädte Trier, Koblenz, Bonn und Düsseldorf sei die Rheinprovinz zu einer „[…] Randprovinz geworden. Man verwaltet sie, aber es besteht keine Neigung von der Zentralregierung aus, nennenswerte Bauvorhaben zu veranlassen“.[1]
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Ein Sturz mit Folgen 400 Jahre Prager Fenstersturz

Svoboda K.: Der Prager Fenstersturz. 1844. Öl auf Leinwand, National Museum Prag. Quelle: Wikipedia

Für die Geschichtswissenschaft der Universität Bonn jagt ein Jubiläum und Gedenkjahr das andere. Nach dem Reformationsjahr 2017 jährt sich in diesem Jahr nicht nur die Gründung der Universität Bonn zum 200. Mal,[1] sondern auch eines der wohl populärsten Ereignisse der Frühen Neuzeit feiert seinen 400. Geburtstag: Der Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618.

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