Tag Archives: Erzbistum Köln

Das Prämonstratenserstift Steinfeld Neue Supplementbände in der Reihe der Germania Sacra


Das Kloster Steinfeld in der Eifel im Erzbistum Köln wurde im 10. oder 11. Jahrhundert als Benediktiner(innen)kloster gegründet und schloss sich zwischen 1136 und 1142 dem Prämonstratenserorden an. Steinfeld galt als Tochterkloster von Prémontré und nahm schon bald eine führende Stellung in der Zirkarie Westfalen ein. Die Bedeutung Steinfelds kommt darin zum Ausdruck, dass die Äbte im 15. und 16. Jahrhundert vom Generalkapitel umfangreiche Aufträge zu Visitation und Reform anderer Ordensniederlassungen erhielten und durchführten und dass sie vom 17. Jahrhundert bis zur Aufhebung im Jahr 1802 als Generalvikare des Abtes von Prémontré in den Zirkarien Westfalen, Ilfeld und Wadgassen mit weitreichenden Vollmachten fungierten. Weiterlesen »

Ministeriale im Kölner Erzstift um 1200 Beschreibung eines Dissertationsprojektes

Anno II. (um 1010-1075; Erzbischof von Köln 1056-1075) mit von ihm gestifteten Klöstern (Abbildung in der Vita Annonis Minor fol. 1v; Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt Hs. 945). Quelle: Wikimedia.

Der folgende Text stellt das Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel ‘Die Ministerialen des Kölner Erzstifts im Hochmittelalter’ vor, das zur Zeit bei Prof. Dr. Andrea Stieldorf, Inhaberin des Lehrstuhls für Historische Hilfswissenschaften und Archivkunde an der Universität Bonn entsteht. Ministeriale waren unfreie Personen, die von ihrem Herrn aufgrund von besonderen militärischen oder administrativen Qualifikationen zu Aufgaben herangezogen wurden, die sie von der übrigen unfreien familia abhoben. Weiterlesen »

Joseph Teusch und die Kölner “Abwehrstelle gegen die antichristliche Propaganda”

Teusch Porträtfoto

Joseph Teusch, Porträtfoto. (Historisches Archiv des Erzbistums Köln)

Als prägend und anregend, allerdings gelegentlich auch als vereinnahmend, ja, beschwörend“ habe man seine Predigten und Vorträge empfunden, erinnerte sich der spätere Kultusminister Paul Mikat in einem Gespräch mit Norbert Trippen.[1]

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