Herrschaftspartizipation in den vormodernen Rheinlanden Programm der Herbsttagung am 29./30. September 2026 im Haus der Geschichte Bonn

Senatssaal Rathaus Köln. Kupferstich nach einer Zeichnung von Johann Toussyn um 1655, via Wikimedia Commons, gemeinfrei

Die traditionelle Herbsttagung der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte und des Vereins für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande kann in diesem Jahr mit einem Novum aufwarten: Erstmals ist das Haus der Geschichte Bonn Austragungsort, und wir freuen uns sehr, dass wir eine Führung durch die Ende 2025 dort neu eröffnete Dauerausstellung im Rahmen unserer Tagung erhalten werden. Weiterlesen »

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Historiker*innen in der Tiefe Bunkerausstellung zur Geschichte der Bonner Geschichtswissenschaft

Foto: Merle Klinkenberg

1818 wurden in Bonn mit Ernst Moritz Arndt und Karl Dietrich Hüllmann die ersten beiden Professuren für Geschichte besetzt. Die Strukturen, Inhalte und personelle Besetzung der Bonner Geschichtswissenschaft haben sich zwischen den ersten Professuren, der Gründung des Historischen Seminars 1861 und dessen Umbenennung zum Institut für Geschichtswissenschaft (IGW) 2006 grundlegend verändert. Zum ersten Mal widmete sich dieser Entwicklung nun eine Ausstellung: Unter dem Titel „Von Intriganten, Pedanten und Biergenies – Schlaglichter auf die Bonner Geschichtswissenschaft im Wandel der Zeit“ wurden vom 17.09. – 03.12.2025 anlässlich des Bonner Historikertags Führungen angeboten, die schlaglichtartig den Weg der Fachrichtung in Bonn nachzeichneten und deren zunehmende Institutionalisierung und Ausdifferenzierung hervorhoben. Weiterlesen »

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Bestandserweiterung beim Stadtarchiv Montabaur Belletristik, Landesgeschichte, Naturkunde

Widmung Jakob Kneips an Landrat Heinrich Roth und seine Frau Gertrud Roth, geb. Ebert, auf einer Monographie; Foto: Hermann-Josef Roth

Belletristik, darunter verstand man bekanntlich die Lektüre und profunde Kenntnis der Literatur in gebildeten Kreisen der Gesellschaften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Doch auch über diese höheren Kreise hinaus erfreute sich die Lektüre von Gedichten, Theaterstücken, wie auch Sagen und Volksweisheiten, die im weitesten Sinne zur Belletristik zählen können, einst großer Beliebtheit. Nicht wenigen bereitet ebendiese Literatur auch heute noch glückliche Stunden, wie aus Vor- und Nachlässen an das Stadtarchiv Montabaur hervorgeht. Die zentralörtliche Rolle der Stadt spiegelt sich auch darin, dass bedeutende Persönlichkeiten wie Robert Pähler (1842-1925) oder Josef Kehrein (1817-1880) hier gewirkt haben. Weiterlesen »

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Das Erbe auf dem Prüfstand Die Akten zur Geschichte der Wasserburg Veynau bei Euskirchen

Eine Collage aus Dokumenten des Konvoluts und dem Plan und Aufriss im Hintergrund [Foto: Uni Bonn, 2025]

„Ist Erben gerecht?“, wie die Wochenzeitung ‚Die Zeit‘ in ihrer 52. Ausgabe 2025 titelte, ist eine Frage, die nicht nur heute gestellt wird, sondern die sich – freilich in anderer Ausprägung – auch die adeligen Burgherren von Veynau in Spätmittelalter und Früher Neuzeit stellten. Anschaulich wird diese Auseinandersetzung durch das Aktenkonvolut zu den „Erbakten des Schlosses Veynau“[1]. Diese heterogene Sammlung wird derzeit als eine von vier exemplarischen Quellen im interdisziplinären Projekt „Lern- und archivalisches Laboratorium für Landeskunde (LarLaLand)“ der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte und der Arbeitsstelle für Rheinische Sprachforschung an der Universität Bonn untersucht und für die (digitale) Lehre aufbereitet. Im Folgenden soll ein Einblick in das Potenzial der Quellensammlung gegeben und erste Ergebnisse präsentiert werden. Weiterlesen »

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Der Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande (1925–2025). Entstehung – Akteure – wissenschaftliches Profil Tagungsbericht

Menschen prosten im Foyer des Tagungsorts Richtung Kamera.

Gut besuchte Tagung “Der Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande (1925–2025): Entstehung – Akteure – wissenschaftliches Profil” Bild: Karst/Stuhldreher

Am 18. März 1925 gründete ein kleiner Kreis führender Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Verwaltung im damaligen Gebäude des Instituts für geschichtliche Landeskunde (IGL) den Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande. Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums widmete sich die von der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte der Universität Bonn sowie dem Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande ausgerichtete Tagung „Der Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande (1925–2025). Entstehung – Akteure – wissenschaftliches Profil“ der bislang wenig erforschten Vereinsgeschichte,[1] dem Gründungskontext sowie ausgewählten Akteur:innen. Weiterlesen »

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