Tag Archives: Ausstellung

Historiker*innen in der Tiefe Bunkerausstellung zur Geschichte der Bonner Geschichtswissenschaft

Foto: Merle Klinkenberg

1818 wurden in Bonn mit Ernst Moritz Arndt und Karl Dietrich Hüllmann die ersten beiden Professuren für Geschichte besetzt. Die Strukturen, Inhalte und personelle Besetzung der Bonner Geschichtswissenschaft haben sich zwischen den ersten Professuren, der Gründung des Historischen Seminars 1861 und dessen Umbenennung zum Institut für Geschichtswissenschaft (IGW) 2006 grundlegend verändert. Zum ersten Mal widmete sich dieser Entwicklung nun eine Ausstellung: Unter dem Titel „Von Intriganten, Pedanten und Biergenies – Schlaglichter auf die Bonner Geschichtswissenschaft im Wandel der Zeit“ wurden vom 17.09. – 03.12.2025 anlässlich des Bonner Historikertags Führungen angeboten, die schlaglichtartig den Weg der Fachrichtung in Bonn nachzeichneten und deren zunehmende Institutionalisierung und Ausdifferenzierung hervorhoben. Weiterlesen »

Augenlust? Niederländische Stillleben im Detail Hrsg. von Alexandra Käss, Birgit Ulrike Münch und Thorsten Valk

“Augenlust?” titelt der zur gleichnamigen Ausstellung über „niederländische Stillleben im Detail“ erschienene Katalog. Üppig und rot glänzende Kirschen, saftige Pfirsiche und geöffnete Haselnüsse, die man gleichzeitig auf dem Buchcover sieht, versprechen genau dies: die Sinne ansprechende Bilder, eine lustvolle Betrachtung! Doch der dargestellte Überfluss auf niederländischen Tischen des siebzehnten Jahrhunderts verweist auch auf die dunklen Seiten und globalen Bezüge dieses inszenierten und teilweise importierten Luxus. Die Ambivalenz aus Reichtum einerseits und Ausbeutung andererseits war ein dramaturgisches Element der Ausstellung und durchzieht auch den Ausstellungskatalog wie ein roter Faden. Weiterlesen »

„Die jüdische Perspektive auf Restitution“ Bericht zum Vortrag von Dr. Inna Goudz am 5. Dezember 2023 im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Standort Duisburg

Antisemitismus begegnet uns in jüngerer Zeit, ganz besonders jedoch in diesen Tagen, zunehmend nicht nur als nationales, sondern als internationales wenn nicht gar transnationales Phänomen, das eine ungeahnte Wucht zu entfalten imstande ist. Bereits vor den terroristischen Exzessen der Hamas am 7. Oktober 2023 und den darauf folgenden Reaktionen trat hier und dort tatsächlicher oder je nach Lesart vermeintlicher Antisemitismus öffentlich in Erscheinung, sei es im Fall der „antisemitischen Schlagseite der Documenta“[1], sei es im Fall des Sängers und Pink-Floyd-Mitbegründers Roger Waters[2] oder der Rapperin Nura[3]. Weiterlesen »

„Rheinlands Schicksalstage“ – Das Krisenjahr 1923 Ausstellung im Universitätsmuseum Bonn

Vom 22.11.2023 bis 31.03.2024 zeigt das Universitätsmuseum eine Ausstellung über das Krisenjahr 1923. Ziel der Ausstellung ist es, zentrale Ereignisse dieses schicksalhaften Jahres für die Stadt Bonn und die umliegenden Regionen zu beleuchten. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit Studierenden der Geschichtswissenschaft im Rahmen einer Lehrveranstaltung im Sommersemester 2023 entstanden.  Weiterlesen »

Impulse zur Polizeigeschichte im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Begleitveranstaltungen zur Ausstellung "Die Kommissare – Kriminalpolizei an Rhein und Ruhr 1920-1950"

Im November 2022 startete im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen am Standort Duisburg die Ausstellung “Die Kommissare – Kriminalpolizei an Rhein und Ruhr 1920-1950”. Die Ausstellung begleiten Veranstaltungen, Vorträge und Podiumsdiskussionen, deren Ergebnisse und maßgeblichen Inhalte hier dokumentiert und kritisch kommentiert werden sollen, um so den wissenschaftlichen Diskurs um eine Polizeigeschichte aus landesgeschichtlicher Perspektive weiter anzuregen.

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