Bonn sur le Rhin Die Besatzungszeit in der Stadt Bonn von 1918-1926

Vom 21. November 2018 bis zum 24. Februar 2019 findet im Stadt-Museum Bonn eine Ausstellung zur Besatzung der Stadt nach dem Ersten Weltkrieg statt. Am 11. November 1918 schwiegen die Waffen und die deutsche Armee musste sich auf das rechte Rheinufer zurückziehen. Alliierte Truppen rückten nach und am 8. Dezember 1918 marschierten kanadische Verbände in Bonn ein. Über sieben Jahre lang blieb die Stadt besetzt, zunächst von britischen, ab Februar 1920 von französischen Truppen. Mitunter lagen bis zu 10.000 Soldaten in der Stadt, besonders in der französischen Zeit kamen noch zahlreiche Familienangehörige dazu. Die Soldaten prägten das Bild der Stadt und der Alltag der Bonnerinnen und Bonner änderte sich in vielerlei Hinsicht. Es kam zu Begegnungen und auch zu Freundschaften, aber es kam auch zu nicht unerheblichen Konflikten.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und vor dem Hintergrund der neu entstehenden Weimarer Demokratie, möchte die Ausstellung an eine fast vergessene Zeit erinnern, in der Bonn sich zu einer Soldatenstadt wandelte. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation. Sie ist an der Museumskasse erhältlich. Zudem werden regelmäßig Führungen angeboten sowie Vortragsveranstaltungen.

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Richard Hedrich-Winter

Richard Hedrich-Winter

M.A. Historiker bei Sparkasse KölnBonn
Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Bonn, Institut für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande. Aufbaustudium Denkmalpflege an der Technischen Universität München. Historische Bauforschung in Bayern. Fortbildung Kulturmanagement. Betreut Archiv und Kunstsammlung der Sparkasse KölnBonn.
Richard Hedrich-Winter
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http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/11/bonn-sur-le-rhin/

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