Warum Friedenschließen so schwer ist Das Programm

In zwei Tagen ist es endlich soweit. In Bonn wird die Frage diskutiert “Warum Friedenschließen so schwer ist. Der Westfälische Friedenskongress in interdisziplinärer Perspektive”. Das Programm in seiner aktuellen Fassung.

Vorab die Einladung an alle, die nicht dabei sein können: Ihre Fragen rund um den Westfälischen Friedenskongress können Sie auf Twitter (#Bonn1648), Facebook oder unter diesem Beitrag als Kommentar posten! Wir werden die Fragen an die Referenten während der Tagung weiterleiten und freuen uns auf spannende Diskussionen!

 

31.8.2017

ETABLIERTE UND NEUE PERSPEKTIVEN AUF HISTORISCHES FRIEDENSCHLIESSEN AM BEISPIEL DES WESTFÄLISCHEN FRIEDENSKONGRESSES

MORGENKAFFEE, ab 9.00 Uhr

ERÖFFNUNG (Lena Oetzel, Dorothée Goetze), 9.30 Uhr

Grußworte

SEKTION 1: MEISTERERZÄHLUNG(EN) VOM FRIEDEN IN INTERDISZIPLINÄRER PERSPEKTIVE, 10.15–12.45 Uhr

Moderation: Marie-Thérèse Mourey / Kommentar: Benjamin de Carvalho

  1. The Westphalian Peace Congress: Context and Consequences from a Swedish Perspective (Martin Hårdstedt)
  2. Spanish views on the Westphalia process: Congress Diplomacy as Eternalisation of War (Alistair Malcolm)
  3. Der Friede als Tabuthema? – Der Westfälische Friede und die Innenpolitik der niederländischen Republik (Irena Kozmanová)
  4. Der ambivalente Friede: Der Westfälische Friedenskongress in der französischen Historiographie (Claire Gantet)

MITTAGSPAUSE, 12.45–13.45 Uhr

SEKTION 2: MULTIPLE ZUGÄNGE: DER WESTFÄLISCHE FRIEDENSKONGRESS (NACHWUCHSSEKTION), 13.45-15.00 Uhr

Moderation und Kommentar: Ralf-Peter Fuchs

  1. “In denen öffentlichen gazetten und postzeittungen daß werck underbawet”: Der Zusammenhang von Kongresspolitik und Zeitungsberichten beim Westfälischen Friedenskongress” (Jonas Bechtold)
  2. Kunstraub im Dreißigjährigen Krieg (Marcel Mallon)
  3. Die kurkölnische Gesandtschaft auf dem Westfälischen Friedenskongress im Spannungsfeld von Formalität und Informalität (Alexander Schoenen)

KAFFEEPAUSE, 15.00–15.15 Uhr

SEKTION 3: BONNER FORSCHUNGSTRADITION: DIE GRUNDLAGE DER BEWERTUNGSHORIZONTE – (UN)GELESENE QUELLEN ZUM WESTFÄLISCHEN FRIEDENSKONGRESS, 15.15–19.00 Uhr

Moderation: Guido Braun / Kommentar: Thomas Just

  1. Die Bonner APW-Editionen in germanistisch-linguistischer Perspektive. Chancen und Grenzen für die Forschung (Sandra Müller)
  2. Zwischen Quellenkritik und Medientheorie – zur Analyse diplomatischer Korrespondenzen (Arno Strohmeyer)
  3. Erklungen-Verklungen? Musikalische Quellen zwischen Performanz und Materialität (Elisabeth Natour)
  4. Das Schicksal von Information beim Medienwechsel: Das Beispiel APWdigital (Tobias Tenhaef)

 

1.9.2017

Diskurse und Praktiken des FRIEDENSCHLIESSENS

MORGENKAFFEE, ab 9.00 Uhr

SEKTION 4: DIE BEDEUTUNG VON NORMEN, WERTEN, DISKURSEN FÜR FRIEDENSVERHANDLUNGEN, 9.15–1.45 Uhr

Moderation: Axel Gotthard / Kommentar: Hillard von Thiessen

  1. Friede gegen den Türken – Friede mit dem Türken? Zwei Linien der Auseinandersetzung mit der osmanischen Bedrohung im Umfeld des Westfälischen Friedenskongresses (Alexander Schmidt)
  2. Gewalt und Frieden (Volker Arnke)
  3. Die Leiden des alten T. Krankheit und Krankheitsdiskurse auf dem Westfälischen Friedenskongress (Lena Oetzel)
  4. „daß unß dergleichen anzenemmen unverantworttlich fallen wolte“ – Diplomatische Gratwanderung zwischen Verehrung und Korruption  (Dorothée Goetze)

MITTAGSPAUSE, 11.45–12.45 Uhr

SEKTION 5: PRAKTIKEN DER DIPLOMATIE – PRAKTIKEN DER STADT, 12.45–15.10 Uhr

Moderation: Siegrid Westphal / Kommentar: Dagmar Freist

  1. Spionageabwehr und -aufklärung im Umfeld des Westfälischen Friedenskongresses. Das Protokoll einer Spionageaffäre im Kurfürstentum Mainz 1646 (Maren Walter)
  2. Friedensverträge, Friedensspiele. Diplomatische Theater- und Festkultur am Nürnberger Exekutionstag 1649/50 (Clemens Peck)
  3. Die Gemeinschaft der Diplomaten in Westfalen als Friedenspartei (Magnus U. Ferber)
  4. Intervenieren als Praktik. Zur Rolle von Diplomatengattinnen auf dem Westfälischen Friedenskongress (Maria-Elisabeth Brunert)

KAFFEEPAUSE, 15.10–15.25 Uhr

SEKTION 6: VERMITTLUNG DER ERGEBNISSE – POPULÄRWISSENSCHAFTLICHE ZUGÄNGE ALS MULTIPLIKATOREN IN DIE ÖFFENTLICHKEIT, 15.25-17.45 Uhr

Moderation: Peter Geiss / Kommentar: Christoph Kampmann

  1. Na, wat hest all wedder mokt? Ein Archivverein als Lösung für fast alle Probleme? (Nils Jörn)
  2. Museographia oder Anleitung zum rechten Begriff und nützlicher Anlegung der Museorum oder Raritäten.Cammern – Krieg und Frieden in der Perspektive des Museums (Joachim Krüger)
  3. Westfälischer Frieden – Gemeinsam gegen Gewalt (SC Preußen 06 Münster/Christoph Sträßer)
  4. Der historische Roman – Geschichte und Geschichten für die breite Masse (Michael Wilcke)

 

ÖFFENTLICHE PODIUMSDISKUSSION: FRIEDENSCHLIESSEN UND KEIN ENDE? VON DER AKTUALITÄT FRÜHNEUZEITLICHER FRIEDENSKONGRESSE, 18.00–19.30 Uhr

Moderation: Anuschka Tischer

Podiumsteilnehmer: Peter Burschel, Michael Kaiser, Patrick Milton, Michael Rohrschneider

 

Zitierweise:
Oetzel, Lena: “Warum Friedenschließen so schwer ist. Das Programm”, in: Rheinische Geschichte – wissenschaftlich bloggen, 29.08.2017, http://histrhen.landesgeschichte.eu/2017/08/programm-bonn1648/

Dr. Lena Oetzel

Dr. Lena Oetzel

studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Philosophie in Bonn und St. Andrews. 2012 promovierte sie an der Universität Salzburg über „‘Gespräche‘ über Herrschaft. Herrscherkritik bei Elisabeth I. von England (1558–1603)“. In ihrem aktuellen Projekt beschäftigt sie sich mit Interessen von Gesandten auf dem Westfälischen Friedenskongress (1643–1649). In diesem Zusammenhang war sie von 2014-2016 Gastwissenschaftlerin am Zentrum für Historische Friedensforschung, Bonn. Sie lehrt und arbeitet an den Universitäten Bonn und Salzburg.
Dr. Lena Oetzel
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Dr. Lena Oetzel

Über Dr. Lena Oetzel

studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Philosophie in Bonn und St. Andrews. 2012 promovierte sie an der Universität Salzburg über „‘Gespräche‘ über Herrschaft. Herrscherkritik bei Elisabeth I. von England (1558–1603)“. In ihrem aktuellen Projekt beschäftigt sie sich mit Interessen von Gesandten auf dem Westfälischen Friedenskongress (1643–1649). In diesem Zusammenhang war sie von 2014-2016 Gastwissenschaftlerin am Zentrum für Historische Friedensforschung, Bonn. Sie lehrt und arbeitet an den Universitäten Bonn und Salzburg.

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