Geschichte vermitteln – Museen neu denken Tagung in Bonn am 14.11.2016

Das LVR-LandesMuseum Bonn und der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. greifen auf Ihrer gemeinsamen internationalen Tagung zukunftsweisende Fragen zur Konzeption und Neugestaltung von Daueraustellungen auf.

Inklusion, Integration, Interaktion – Museen beteiligen sich heutzutage an aktuellen Diskussionen. Im Vorgriff auf sein 200-jähriges Bestehen im Jahr 2020 stellt das LVR-LandesMuseum Bonn die Frage, vor welche Aufgaben sich Geschichtsmuseen und Kulturgeschichtliche Museen gestellt sehen. Neue gesellschaftspolitische Anforderungen und veränderte Ansprüche an Bildung und Barrierefreiheit bestimmen die Diskussion. Inklusion im Sinne der Behindertenrechtskonvention der UNO, Migration als weltumspannende Herausforderung und der demografische Wandel fordern dazu heraus, gewohnte Bahnen zu verlassen und „Museen neu zu denken“.

Es sind gerade die Dauerausstellungen breit aufgestellter Mehrspartenhäuser, in denen Themen und Denkansätze aufgefächert werden können. Zugleich treffen gerade hier Vorstellungen von der Kontinuität der Sammlungspräsentation mit Themen, die einem schnelleren Wandel unterliegen, aufeinander.

Wie kann es gelingen, diese Vorstellungen miteinander zu harmonisieren? Wie kann eine intelligente Ausstellungsgestaltung eine höchstmögliche Flexibilität gewährleisten, um immer wieder neu auf veränderte Fragestellungen zu antworten?

Auf dieser Tagung stellen Expertinnen und Experten aus den Niederlanden und Deutschland verschiedene Modelle für Umgestaltungen von Dauerausstellungen vor.

Die Tagung ist öffentlich und kostenlos.

Eine Anmeldung ist erforderlich, es sind noch wenige Restplätze frei. Wenden Sie sich bitte an: .

 

Zeit:
14.11.2016, 9:00-18:00

 

Ort:
LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn

 

Programm:

9:00-9:30
Registrierung/Kaffee

9:30-9:40
Milena Karabaic (LVR-Dezernentin für Kultur und Landschaftliche Kulturpflege)
Grußwort

9:40-9:50
Dr. Martin Bredenbeck (Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz)
Grußwort

9:50-10:00
Dr. Gabriele Uelsberg (LVR-LandesMuseum Bonn)
Einführung

10:00-11:00
Prof. Dr. Hans Walter Hütter (Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn)
Nach 20 Jahren: Die neue Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig

11:00-12:00
Maarten Okkersen (Museon, Den Haag)
Reinventing the Museum – A New Vision and Brand Identity for Museon

12:00-13:00
Mittagspause/ Lunch
Restaurant Delikart (im Museumsgebäude)

13:00-14:00
Prof. Dr. Bernd Günter (Düsseldorf)
Besuchererwartungen und Besucherlenkung im LVR-LandesMuseum Bonn – Ein Blick von außen

14:00-15:00
Dr. Heike Pöppelmann (Braunschweigisches Landesmuseum)
Archäologie und Geschichte des Braunschweiger Landes: Ein 25-Punkte-Manifest zur Neukonzeption des Braunschweigischen Landesmuseums

15:00-15:30
Kaffeepause/ Coffee Break

15:30-16:30
Dr. Katarina Horst (Badisches Landesmuseum Karlsruhe)
Den Museumbesucher zum –nutzer machen – Die Neukonzeption des Badischen Landesmuseums Karlsruhe

16:30–17:30
Prof. dhr. dr. Wim Hupperetz (Allard Pierson Museum, Amsterdam)
Neukonzeption Allard Pierson Museum in Paradox

17:30-18:00
Dr. Gabriele Uelsberg/ Dr. Thomas Otten
Resümee

 

Organisatorin und Ansprechpartnerin

Dr. Charlotte Schreiter
Wiss. Referentin

LVR-LandesMuseum Bonn
Rheinisches Landesmuseum für Archäologie,
Kunst- und Kulturgeschichte
Bachstr. 5-9
53115 Bonn
Tel +49 228 2070-383
Fax +49 228 2070-299
Email:
Mehr Informationen über das LVR-LandesMuseum Bonn, seine Austellungen und Angebote finden Sie unter http://www.landesmuseum-bonn.lvr.de

 

Zitierweise:
Kaltscheuer, Christoph: Geschichte vermitteln – Museen neu denken, in: Rheinische Geschichte – wissenschaftlich bloggen, 8.11.2016, http://histrhen.landesgeschichte.eu/2016/11/museen-neu-denken/

Christoph Kaltscheuer

Christoph Kaltscheuer

Studierte in Bonn Mittelalterliche und Neuere Geschichte, Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und Öffentliches Recht ∙ Arbeitete in verschiedenen Projekten beim Landschaftsverband Rheinland und dem Landesarchiv NRW ∙ Derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TH Köln ∙
Promoviert über Flugpublizistik zum Jülich-klevischen Erbfolgestreit.
Christoph Kaltscheuer
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