Koblenz und das frühe Christentum im Moselmündungsgebiet aus archäologischer Sicht

Vortrag von Dr. Lutz Grunwald, Mayen

Wann fasste das Christentum Fuß am Mittelrhein, und wie lange überlebten heidnische Kulte in diesem Gebiet? Der Vortrag geht dieser Frage auf der Grundlage archäologischer Funde nach. Eine kritische Untersuchung dieser Frage ist notwendig, denn trotz anders lautender wissenschaftlicher Befunde ist nach wie vor die Auffassung im Umlauf, das Christentum sei in der Region seit dem 4./5. Jahrhundert nach Christus in weiter Verbreitung nachweisbar.

Die Basis der Untersuchung bildet der Raum zwischen den Städten Karden, Andernach und Boppard, die alle römische Wurzeln haben. Dabei wird auf die Überreste römischer Tempelanlagen und auf die frühmittelalterlichen Kirchenbauten an verschiedenen Orten dieses Raumes eingegangen. Hierbei wird auch die Entwicklung in Koblenz behandelt werden, wobei das Gebiet um die heutige St. Kastor-Kirche eine zentrale Rolle spielen wird. Von besonderem Interesse sind die aus den Funden ablesbaren Einblicke Glaubensvorstellungen, Kulthandlungen und Bestattungsriten.
Auch Nichtmitglieder des VGKM sind herzlich willkommen! Weitere Informationen zu den öffentlichen Veranstaltungen des VGKM an jedem ersten Dienstag im Monat finden Sie unter www.landeshauptarchiv.de und www.vgkm.de.

 

Dienstag, 7. Juni 2016
18.00 Uhr
Landeshauptarchiv Koblenz
Karmeliterstraße 1-3, 56068 Koblenz

 

 

 

 

 

VEREIN FÜR GESCHICHTE UND KUNST DES MITTELRHEINS

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Seit über einhundert Jahren steht der Verein für Geschichte und Kunst des Mittelrheins zu Koblenz e.V. für die Vermittlung der geschichtlichen und kunstgeschichtlichen Vergangenheit der Region an Rhein und Mosel.
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