„Winzerfeste für die Volksgemeinschaft“ Die Etablierung eines vorgeblich traditionellen Brauchtums im Dritten Reich

Wohl nirgends scheint das überkommene Brauchtum um den heimischen Rebensaft lebendiger als in den lokalen Weinfesten, wie sie in praktisch jedem Winzerort alljährlich an einem bestimmten Wochenende gefeiert werden. Dabei handelt es sich bei näherem Hinsehen indes keineswegs um eine uralte Tradition, wie den Besuchern gerne suggeriert wird. Weiterlesen »

„abentz und morgens mit eim langen swanz“ Die Darstellung von Kometen in den Aufzeichnungen Hermann Weinsbergs

Kometen sind ein Spektakel, für das es sich lohnt, fern von anthropogener Lichtverschmutzung auf einsamen Feldwegen zu stehen und nackenfeindlich auf einen kleinen weißen Streifen in der Nacht zu schauen. Kometen haben die Menschen schon immer bewegt und interessiert, auch Kölner im 16. Jahrhundert. Weiterlesen »

„Tod aus der Luft“ Koblenz im Bombenkrieg des Ersten Weltkriegs

Die Bombenangriffe auf Koblenz im Zweiten Weltkrieg haben sich tief in das kollektive Gedächtnis der Koblenzer Bevölkerung gegraben. Doch schon im Ersten Weltkrieg waren Bomben auf Koblenz gefallen, die Tod und Zerstörung brachten, aber dennoch heute weitgehend vergessen sind. Dabei wurden im Ersten Weltkrieg alle späteren Strukturen und Muster des Bombenkriegs grundgelegt, die bis auf den heutigen Tag ihre Gültigkeit nicht verloren haben, was am Beispiel von Koblenz aufgezeigt wird. Weiterlesen »

Die Stadt und die Anderen Bonn, Sept. 2018 - Tagungsprogramm

Vom 24. bis 25. September 2018 findet in Bonn die Tagung „Die Stadt und die Anderen. Wahrnehmung und Erfahrung von Fremdheit in Selbstzeugnissen und Chroniken des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit“ statt. Anlass ist der 500. Geburtstag des Kölner Chronisten und Ratsherrn Hermann Weinsberg (1518–1597). Weiterlesen »

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