Der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer und die SPD

Oberbürgermeister Konrad Adenauer plant den Kölner Grüngürtel (1929). Quelle: konrad-adenauer.de/Stiftung Bundeskanzler Konrad Adenauer-Haus (StBKAH)

Konrad Adenauer und die SPD – die Auseinandersetzung des Kölner Christdemokraten mit den Sozialdemokraten begann nicht erst mit dessen Amt als Bundeskanzler. Schon in Adenauers Zeit als Kölner Oberbürgermeister agierte der Politiker mit, für und gegen die SPD. Wie sich das Verhältnis Adenauers zu den Kölner Sozialdemokraten gestaltete und entwickelte, beschreibt Torsten Gertkemper in einer dreiteiligen Artikel-Serie bei Histrhen. Hier Teil I:

„Unsre soziale Erkenntnis hat der Krieg erweitert und vertieft: der Hebung aller Klassen, die einer solchen bedürfen, muß unsre soziale Arbeit gelten und sie muß sich erstrecken auf alle Gebiete menschlichen Lebens.“[1] Das sagte Konrad Adenauer bei seiner Antrittsrede als Bürgermeister am 18. Oktober 1917 vor der Kölner Stadtverordnetenversammlung. In jener war die SPD zu dieser Zeit noch gar nicht vertreten, erst 1919 nach dem Wegfall des preußischen Dreiklassenwahlrechts kam die Sozialdemokratie durch Wahlen in das Stadtparlament.[2] Dennoch werden ihre Mitglieder die Worte des neuen Bürgermeisters mit großem Interesse verfolgt haben, bekannte sich das Stadtoberhaupt damit doch zur Verminderung der Klassenunterschiede in der Gesellschaft. Die sozialen Fragen gehörten in den ersten Jahren von Adenauers Oberbürgermeisterzeit zu den drängendsten seiner Amtsgeschäften. Dabei wurde die Sozialdemokratie sehr schnell zu einem wichtigen Akteur im Wechselspiel von Bürgermeister und gesellschaftlichen Gruppierungen. Wie hat Adenauer in dieser Zeit gegenüber der SPD und ihren Vertretern agiert? Welche Motive waren für sein Verhalten handlungsleitend?[3]

Das Ende des Ersten Weltkrieges begann mit einer Meuterei von Matrosen in Kiel und weitete sich aus zu einer Revolution, die im November 1918 auch Köln erreichte. Auch in der Domstadt übernahmen zunächst “Arbeiter- und Soldatenräte” die Macht. Hatte die Sozialdemokratie während des Kaiserreichs und des Weltkriegs nur wenig Einflussmöglichkeiten, so war sie in den Arbeiter- und Soldatenräten stark vertreten, einerseits durch die gemäßigten Mehrheits-Sozialdemokraten (MSPD) und andererseits durch die radikaleren Unabhängigkeits-Sozialdemokraten (USPD). Diesen Linksruck in der Kölner Kommunalpolitik nahm Konrad Adenauer hin und stellte den Revolutionären für ihre Arbeit sogar Räume im Rathaus zur Verfügung.[4] Das Gespräch, in dem dies vereinbart wurde, dauerte angeblich nur eine Minute.[5] Zeit, sich über die Entwicklung große Sorgen zu machen, blieb dem Oberbürgermeister nicht: Alle Handlungen in diesen Tagen „entsprangen allein dem Bemühen, die Lebensfähigkeit einer Großstadt zu erhalten“.[6] Pragmatismus prägte die Entscheidungen Adenauers in diesen Tagen der Revolution, die Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung hatte Priorität. Für ideologischen Dogmatismus war keine Zeit. Ekkhard Häussermann schreibt in seinem Aufsatz pathetisch: „Es ging ums nackte Überleben“.[7]

Wilhelm Sollmann, Quelle: Wikipedia

Der Arbeiter- und Soldatenrat entwickelte in den Tagen des Novembers 1918 eine „hektische Betriebsamkeit“[8]. Dabei spielten auch die SPD-Mitglieder eine wichtige Rolle. Einer von ihnen war Wilhelm Sollmann: Er war den gemäßigten Mehrheitssozialdemokraten zuzurechnen und arbeitete mit Konrad Adenauer konstruktiv zusammen. Zudem wusste er – wie auch andere SPD-Mitglieder – die Unzufriedenheit der großen Anzahl an Arbeitern in geordnete Bahnen zu lenken und trug damit zu einem vergleichsweise ruhigen Verlauf der Revolution bei.[9] Über die Motive, die Adenauer dazu gebracht haben, derart schnell mit den Arbeiter- und Soldatenräten zu kooperieren, ist sich die Forschung uneins. Manche sehen die gute Zusammenarbeit als Folge des „sich anbahnenden Vertrauensverhältnisses“[10] zwischen Sollmann und Adenauer, andere betonen, der Oberbürgermeister habe schlicht keine andere Wahl gehabt, als sich mit den neuen Umständen zu arrangieren.[11] Die Behauptung eines zwischenmenschlichen Vertrauensverhältnis im November 1918 argumentiert allerdings ex post, da sich ein solches zwischen den beiden Politikern erst später herausbildete. Vieles spricht hingegen dafür, dass das Stadtoberhaupt aus reinem Pragmatismus handelte. Mit einem geschickten Manöver gelang es Adenauer, die Kölner Stadtverwaltung faktisch unbehelligt weiterarbeiten zu lassen und sich selbst an deren Spitze zu behaupten.[12] Dem Wohlfahrtsausschuss, der auf seine Initiative hin gegründet wurde und dem er vorsaß,[13] wurden vom Arbeiter- und Soldatenrat fast alle wichtigen Befugnisse zur Verwaltung der Stadt übertragen. So hatte Adenauer innerhalb kurzer Zeit die Zügel wieder in der Hand und der Arbeiter- und Soldatenrat war faktisch bedeutungslos geworden.[14]

Ähnlich geschickt ging der Oberbürgermeister in seiner Personalpolitik vor. Er verstand es, die Sozialdemokraten an wichtigen Stellen einzubinden und ihnen so Teilnahme zu ermöglichen. Am Rande einer Pressekonferenz der Stadt 1917, damals im unmittelbaren Vorfeld einer Stadtverordnetenwahl, bei der die SPD durch das restriktive Wahlrecht noch chancenlos war, bot Konrad Adenauer der SPD zwei Sitze in der Stadtverordnetenversammlung an.[15] Im Vorfeld hatten mehrere Gespräche in vertrauter Atmosphäre zu diesem Vorschlag geführt. Ab 1918 saßen schließlich auf Adenauers Initiative hin zwei Sozialdemokraten im städtischen Parlament.[16]

Als die Kommunalwahl 1919 – nach Wegfall des preußischen Dreiklassenwahlrechts – der SPD 50 Sitze in Köln einbrachte,[17] sah Adenauer die Notwendigkeit, die Sozialdemokraten noch enger in die Verwaltungsarbeit einzubinden. So berief er mit Johann Meerfeld, August Haas und Heinrich Schäfer[18] drei SPD-Politiker zu Beigeordneten[19] der Stadt Köln. Sie waren dem Bürgermeister während der Arbeit mit dem Arbeiter- und Soldatenrat positiv aufgefallen und waren auch in den folgenden Jahren für Konrad Adenauer immer wieder von Nutzen.[20] Darüber hinaus setzte sich Adenauer dafür ein, dass Sozialdemokraten Verantwortung auf niederer Ebene übernehmen konnten. Er ließ Wilhelm Banse und Marie Juchacz, beide Vertreter der SPD nahestehender Organisationen, an der Arbeit der Kommissionen für Nahrungsmittelversorgung teilhaben.[21] Da gerade viele Arbeiter von dieser Problematik betroffen waren, war dies ein wichtiges Zeichen für die Sozialdemokraten: Der Oberbürgermeister gab ihnen die Möglichkeit, Politik für ihre Wähler aktiv mitzugestalten.

Volker Frielingsdorf sieht in dieser Personalpolitik ein ausgeprägtes „Demokratieverständnis, das den politischen Gegner tolerierte und als berechtigte ausgleichende Kraft in die Verantwortung mit einbezog“.[22] Ist diese Feststellung in den meisten Fällen richtig, verkennt sie doch einen wichtigen Aspekt. Der Idealismus, den Frielingsdorf dem Oberbürgermeister implizit unterstellt, ist bei Adenauer nicht so stark ausgeprägt, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Henning Köhler gibt zu bedenken, Adenauer sei in seinem Handeln nie „ganz uneigennützig“[23] gewesen. Simon Ebert wendet ein, dass die Einbindung der Sozialdemokratie auch auf eine Beruhigung des politischen Klimas und eine Sicherung des eigenen Vorteils hin ausgerichtet war. Eine zu starke Opposition hätte sich der Bürgermeister nicht leisten können.[24] Dass das Handeln Adenauers vor allem eine kluge politische und weniger eine idealistische Entscheidung war, zeigt sich insbesondere an dem Umstand, dass die Sozialdemokratie trotz ihrer Teilhabe an gewissen Stellen in der städtischen Verwaltung – gemessen an ihrem Wähleranteil in der Bevölkerung – immer noch deutlich unterrepräsentiert war.[25] Das schmälert nicht das aufrichtige Bemühen Adenauers um eine gute Verständigung mit der Sozialdemokratie, rückt seine Entscheidungen aber in das richtige Licht.

Sympathie für die Sozialdemokratie oder ihre Ideale war bei Konrad Adenauer nicht zu erkennen – im Gegenteil. Vorbehalte gegenüber der politischen Linken waren auch zu Anfang seiner Kölner Oberbürgermeisterjahre nicht zu übersehen. So stellte er zwar dem Arbeiter- und Soldatenrat Büros im Rathaus zur Verfügung, weigerte sich aber, die rote Flagge – das Erkennungszeichen der Revolution – am Rathaus hissen zu lassen.[26]  Henning Köhler, der in seinen Urteilen immer sehr kritisch ist, sieht in dem Bestreben Adenauers im Jahr 1916, noch vor Kriegsende Oberbürgermeister von Köln zu werden, einen taktischen Winkelzug, um einen möglichen SPD-Bürgermeister nach einem bis dato noch ungewissem Kriegsausgang zu verhindern.[27] Hans-Peter Schwarz ergänzt, dass Adenauer bereits in den frühen 1920er Jahren den Begriff „Bolschewismus“ untrennbar mit einem Zustand der Unsicherheit und Labilität verband.[28] Solche Ängste wurden durch das Verhalten der USPD durchaus geschürt.

Doch in Wilhelm Sollmann hatte der Oberbürgermeister einen Gegenspieler und Partner gefunden, der ihm die Kooperation mit der SPD deutlich erleichterte. Selbst wenn der Sozialdemokrat Adenauer zu Anfang mit Respekt aber auch „mit vorsichtiger Distanz“[29] begegnete, war er für den Bürgermeister vor allem deshalb wichtig, weil er die in sich zerstrittenen radikalen Kräfte der SPD in Köln gut unter Kontrolle hatte. Manfred Faust schreibt, es sei für Sollmann „ein leichtes [gewesen] eine derart widersprüchliche Position innerhalb des radikalen Flügels der SPD auseinanderzunehmen und ihre Vertreter vor der ganzen Versammlung lächerlich zu machen“.[30] Das Verhältnis zwischen Sollmann und Adenauer war nicht immer reibungsfrei. Der Sozialdemokrat scheute sich nicht, dem Bürgermeister offen zu sagen, dass er sich noch mehr um soziale Belange kümmern sollte: “Natürlich würde ich sie nicht als Kandidaten der Schwerindustrie bezeichnet haben. Allerdings würde ich wohl darauf hingewiesen haben, daß Sie sich vermutlich von Ihren vor Jahren sehr demokratischen und weitgehend sozialen Anschauungen etwas zurück entwickelt haben. Sollte ich mich darin irren? Ich würde mich freuen.”[31] Dieser Ausspruch ist als Indiz für einen intensiven Meinungsaustausch zu werten. Aber nicht selten ging Adenauer auf Sollmann zu und fragte ihn um dessen Meinung.[32] Adenauer schätzte ihn als kompetenten Politiker, aber nicht zuletzt auch in seiner Funktion als Redakteur des Kölner SPD-Blattes, der „Rheinischen Zeitung“. Sie wurde vor allem von den Leuten gelesen, die von der Versorgungspolitik des Bürgermeisters direkt betroffen waren – sich mit einem wichtigen Vertreter dieses Mediums gut zu stellen, konnte in diesem Fall nicht schaden.[33]

Insgesamt hatte Konrad Adenauer in den ersten Jahren seines Amtes in Köln ein gutes Verhältnis zur SPD. Er hatte verstanden, dass es nicht klug war, die Sozialdemokraten, die eine große Bevölkerungsgruppe repräsentierten, kategorisch von der politischen Verantwortung auszuschließen.[34] Er hatte ihre Teilhabe als „politische Notwendigkeit“[35] erkannt und handelte dementsprechend. Manche Wissenschaftler haben versucht, die Kooperation Adenauers mit der Sozialdemokratie aus der Bismarck-Ära heraus zu verstehen. Danach habe der dem Zentrum zugehörige Bürgermeister mit dem Kulturkampf ähnlich leidvolle Erfahrungen machen müssen wie die Sozialdemokraten mit den Sozialistengesetzen.[36] Das mag sein, ist aber schwer zu belegen. Wegen seiner durch die Städteordnung sehr starken Stellung als Bürgermeister –  der auf zwölf Jahre gewählt und, obwohl einer Partei zugehörig, überparteilich ausgerichtet war[37] – ist es nicht leicht nachzuweisen, inwiefern eine historisch begründete parteiübergreifende Gemeinsamkeit von Zentrum und Sozialdemokratie zur Kooperation beigetragen hat. Am offensichtlichsten ist bei Adenauer jedenfalls der gute Wille zur Zusammenarbeit, angetrieben von einem stark ausgeprägten und leidenschaftslosen Pragmatismus. So schrieb der Bürgermeister in einer privaten Aufzeichnung über die politische Lage des deutschen Katholizismus im November 1922: „Manchen katholischen Kreisen fällt es schwer […] unter Beiseitelassung gefühlsmäßiger Erwägungen und Erinnerungen sich entschieden auf den Boden der Tatsachen zu stellen und auf diesem Boden positiv mitzuarbeiten.“[38]

Teil II: “Zusammenarbeit für eine moderne Großstadt
Teil III: “Ein ‘Bruch’ zwischen Bürgermeister und Sozialdemokratie?


[1] Schulz, Günther (Hg.): Konrad Adenauer 1917-1933. Dokumente aus den Kölner Jahren (Rheinprovinz. Dokumente und Darstellungen zur Geschichte der rheinischen Provinzialverwaltung und des Landschaftsverbandes Rheinland Bd.15), Köln 2007, Nr. 3, S. 65.

[2] Durch die rheinische Städteordnung und das preußische Dreiklassenwahlrecht war die SPD vom politischen Willensbildungsprozess zunächst weitgehend ausgeschlossen. Die Kölner Stadtverordnetenversammlung bestand bis zum Ende des Ersten Weltkrieges nur aus der Fraktion des Zentrums und der Fraktion der Liberalen.

[3] Die Quellenlage für die Kölner Zeit ist eher dünn. Es gibt wenige edierte Quellen. Eines der wenigen positiven Beispiele ist der von Günther Schulz herausgegebene Quellenband über Konrad Adenauers Oberbürgermeisterzeit, vgl. Fussnote [1]. Auch Grundlagenforscher haben es mit der Quellensituation in Köln nicht leicht, ein Großteil der Kölner Stadtakten ist im Zweiten Weltkrieg zerstört worden, vgl. ebd., S. 45.

[4] Vgl. Schwarz, Hans-Peter: Adenauer. Der Aufstieg 1876-1952, Bd. 1, Stuttgart 1986, S. 189.

[5] Vgl. Ebert, Simon: Wilhelm Sollmann. Sozialist – Demokrat – Weltbürger (1881-1951) (Politik- und Gesellschaftsgeschichte Bd. 97), Bonn 2014, S. 142.

[6] Kleinertz, Everhard: Konrad Adenauer als Beigeordneter der Stadt Köln (1906-1907), in: Stehkämper, Hugo (Hg.): Konrad Adenauer. Oberbürgermeister von Köln (Festgabe der Stadt Köln zum 100. Geburtstag ihres Ehrenbürgers am 5. Januar 1976), Köln 1976, S. 33-78, hier S. 73.

[7] Vgl. Häussermann, Ekkhard: Konrad Adenauer und die Presse vor 1933, in: Stehkämper (Hg.): Konrad Adenauer, S. 207-247, hier S. 230. Häussermann schreibt in seinem Aufsatz auch: „Beide Männer […] betonten die Kraft der Ordnung, ohne lange darüber zu philosophieren.“ (S. 230).

[8] Faust, Manfred: Krieg, Revolution, Spaltung. Die Kölner Sozialdemokratie 1914 bis 1920, in: Brunn, Gerhard (Hg.): Sozialdemokratie in Köln. Ein Beitrag zur Stadt- und Parteiengeschichte, Köln 1986, S. 83-104, hier S. 96.

[9] Vgl. Schwarz: Adenauer I, S. 178.

[10] Neidiger, Bernhard: „Von Köln aus kann der Sozialismus nicht proklamiert werden!“. Der Kölner Arbeiter- und Soldatenrat im November/Dezember 1918. Darstellung und Edition neu aufgefundener Quellen (Kölner Schriften zu Geschichte und Kultur Bd. 11), Köln 1985, S. 43.

[11] Vgl. Ebert: Sollmann, S. 142.

[12] Vgl. Recker, Marie-Luise: Konrad Adenauer. Leben und Politik (C.H. Beck Wissen), München 2010, S. 15.

[13] Vgl. Ebert, Simon: Konrad Adenauers Beziehungen zur Sozialdemokratie in Köln in der Weimarer Republik, in: Geschichte in Köln (53/2006), S.99-120, hier S. 105.

[14] Vgl. Schwarz: Adenauer I, S. 201, dazu auch vgl. Neidiger: Der Kölner Arbeiter- und Soldatenrat, S. 18. Neidiger widerspricht, indem er schreibt, der Arbeiter- und Soldatenrat habe seine Arbeit lediglich „institutionalisiert“. Dieser Befund verkennt jedoch die politische Realität, der Arbeiter- und Soldatenrat war entmachtet. Als die Alliierte Rheinlandbesetzung in Köln begann, ging die Entfernung der Arbeiter- und Soldatenräte aus dem Kölner Rathaus sang- und klanglos über die Bühne.

[15] Vgl. Ebert: Sollmann, S. 114f.

[16] Vgl. Schwarz: Adenauer I, S. 156.

[17] Vgl. ebd., S. 254.

[18] Vgl. Schwarz: Adenauer I, S. 255.

[19] Beigeordnete sind vergleichbar mit Dezernenten auf kommunaler Ebene, die ähnlich wie Bundesminister ein eigenes Ressort in der Stadtverwaltung leiten.

[20] So saß August Haas ebenfalls im Preußischen Staatsrat und verhalf Adenauer zur Wahl als dessen Präsident, vgl. Romeyk, Horst: Adenauers Beziehungen zum Rheinischen Provinzialverband und zu staatlichen Behörden, in: Stehkämper (Hg.): Konrad Adenauer, S.295-328, hier S. 325f.

[21] Vgl. Kleinertz: Beigeordneter, S. 76.

[22] Frielingsdorf, Volker: Konrad Adenauers Wirtschaftspolitik als Kölner Oberbürgermeister (1917-1933), Basel 2002. S. 33.

[23] Vgl. Köhler, Henning: Adenauer. Eine politische Biographie, Berlin 1994, S. 70.

[24] Vgl. Ebert: Sollmann, S. 116.

[25] Vgl. ders.: Adenauers Beziehungen zur Sozialdemokratie, S. 111.

[26] Vgl. Metzmacher, Helmut: Der Novemberumsturz 1918 in der Rheinprovinz, in: Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein (168,169/1967), S. 135-265, S. 178.

[27] Vgl. Köhler: Adenauer, S. 143.

[28] Vgl. Schwarz: Adenauer I, S. 200.

[29] Vgl. ebd., S. 157.

[30] Faust: Krieg, Revolution, Spaltung, S. 91.

[31] Zit. n. Schwarz: Adenauer I, S. 256.

[32] Vgl. Erdmann, Karl Dietrich: Adenauer in der Rheinlandpolitik nach dem Ersten Weltkrieg, Stuttgart 1966, S. 238ff.

[33] Vgl. Ebert: Sollmann, S. 114.

[34] Vgl. ebd., S. 115f.

[35] Ders.: Adenauers Beziehungen zur Sozialdemokratie, S. 104.

[36] Vgl. Schwarz: Adenauer I, S. 29 u. 610.

[37] Vgl. Recker: Adenauer, S. 19: „Dank langer, nämlich zwölfjähriger, Amtsperioden vom politischen Klein-Klein weitgehend unabhängig, mit großer Machtfülle und viel Gestaltungsspielraum ausgestattet, konnten sie [die Oberbürgermeister, Anm. d. Verf.] ihren Kommunen in hohem Maße ihren Stempel aufdrücken. Dies galt auch für den Oberbürgermeister der größten Stadt am Rhein“.

[38] Schulz: Konrad Adenauer 1917-1933, Nr. 46, S. 253.

 

Zitierweise:
Gertkemper, Torsten: Der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer und die SPD. I. Ein guter Start in schwierigen Zeiten, in: Rheinische Geschichte – wissenschaftlich bloggen, 04.12.2018, http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/12/adenauer-spd-i/.