„Winzerfeste für die Volksgemeinschaft“ Die Etablierung eines vorgeblich traditionellen Brauchtums im Dritten Reich

Wohl nirgends scheint das überkommene Brauchtum um den heimischen Rebensaft lebendiger als in den lokalen Weinfesten, wie sie in praktisch jedem Winzerort alljährlich an einem bestimmten Wochenende gefeiert werden. Dabei handelt es sich bei näherem Hinsehen indes keineswegs um eine uralte Tradition, wie den Besuchern gerne suggeriert wird. Weiterlesen »

„Tod aus der Luft“ Koblenz im Bombenkrieg des Ersten Weltkriegs

Die Bombenangriffe auf Koblenz im Zweiten Weltkrieg haben sich tief in das kollektive Gedächtnis der Koblenzer Bevölkerung gegraben. Doch schon im Ersten Weltkrieg waren Bomben auf Koblenz gefallen, die Tod und Zerstörung brachten, aber dennoch heute weitgehend vergessen sind. Dabei wurden im Ersten Weltkrieg alle späteren Strukturen und Muster des Bombenkriegs grundgelegt, die bis auf den heutigen Tag ihre Gültigkeit nicht verloren haben, was am Beispiel von Koblenz aufgezeigt wird. Weiterlesen »

Ein unvergleichliches Bild der rheinischen (Wein)Landschaft Von den Karten der napoleonischen Zeit zur preußischen Lagenklassifikation

Vortrag von: Dr. Daniel Deckers, Frankfurt a. M.

Vor gut 200 Jahren wurde die Niederlage Frankreichs in den Befreiungskriegen auch in kartographischer Hinsicht besiegelt: Im Dezember 1816 händigten die Franzosen den preußischen Siegern die letzten Blätter eines umfangreichen Kartenwerks aus, das Napoleon selbst in Auftrag gegeben hatte. Weiterlesen »

Weinstraße versus Weinpatenschaften Der Wettstreit der Gauleiter am Mittelrhein und in der Pfalz während des „Dritten Reiches“ auf dem Feld der Weinpropaganda

Vortrag von Dr. Christof Krieger, Traben-Trarbach

Während der NS-Diktatur waren die Gauleiter von Koblenz-Trier, Gustav Simon, und in der Pfalz, Joseph Bürckel, auf mehr als einem Feld erbitterte Rivalen. Bislang wenig bekannt ist, dass sie auch auf dem Feld der „Weinpropaganda“ einen beharrlichen Konkurrenzkampf austrugen. Weiterlesen »

Trierer Geschichte aus einem ungewohnten Blickwinkel Der Milleniumskonflikt zwischen St. Maximin und dem Erzstift

Vortrag von: Dr. Bertram Resmini, Vallendar

Die Erzbischöfe von Trier waren nicht nur geistliche Oberhirten, sondern vom Mittelalter bis etwa 1800 auch weltliche Herrscher im Erzstift Trier – eines Territoriums, das sich von Trier entlang der Mosel bis Koblenz und von dort über den Rhein bis nach Limburg erstreckte. Das geistige Zentrum dieses Territoriums, der Trierer Dom, lag nicht weit entfernt vom Kloster St. Maximin. Weiterlesen »

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